die geduld #2

...was mir noch einfiel. Ich möchte es unbedingt teilen und ich bin mir sicher, dass ich, wenn auch im Geheimen und Verborgenen, viele Yogalehrer anspreche. Dieser Kommentar, "Oh echt? Ach dann bist du bestimmt immer total entspannt und in Balance!" auf die Aussage dass ich Yogalehrerin sei, ist nicht ganz korrekt:):) "Nein!", das bin ich nicht! Ich vermute bzw. weiß durch einige Yogakollegen, dass das bei ganz ganz vielen auch nicht so ist.

Was soll (immer) entspannt daran sein? Ständig irgendwelche tollen Sequenzen ausdenken, eine passende Playlist, ein schönes Thema und jede Woche die selben Anweisungen geben. Denn die wenigsten Schüler verstehen den Unterschied zwischen gradem und gebeugtem Rücken, was es heißt Wirbel für Wirbel auf- bzw. abzurollen, den Unterschied zwischen Krieger 1 und 2, dass es unnötig ist zum Mattennachbarn zu schauen und das falscher Ehrgeiz eher schädlich als gesund oder entspannt ist.

Liebe Menschen die ihr alle zum Yoga geht, das ist wundervoll und ich freue mich immer zu unterrichten, es macht mir Freude und ich finde es so schön danach zufriedene Besucher zu sehen die sich selber ein Lächeln schenken können. Doch bleibt dabei immer verbunden mit euch und nicht mit dem Nachbarn, spürt achtsam jeden Winkel eures Körpers, weckt keinen falschen Ehrgeiz und vor allem verabschiedet euch von dem Glauben dass Yogalehrer immer geduldig sind. Es sind auch nur Menschen!

Namaste ihr Lieben!

 

Bist du Yogalehrer? Was fällt dir zum Thema Geduld ein?

 

Und gerne trage dich in den Newsletter ein. Namasté.

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