Monkey Mind

Monkey Mind, alles und nichts! Nur das spielt sich in deinem Hirn ab, welches doch eigentlich so gerne eine Struktur hätte.

Kennst du das?

Eben habe ich wie jeden Morgen meditiert, gewöhnlich setze ich mich hin, schließe die Augen und beginne meine Gedanken die kommen und gehen zu beobachten. Oft werden Emotionen spürbar, eine dominiert oft und möchte unbedingt genauer betrachtet werden. Dazu nehme ich mir Zeit, nehme wahr, alles, die Gedanken die damit in Verbindung stehen, die Herkunft kann klarer werden. Wundervoll! Dies gelingt in der Regel wirklich gut, wenn ich mich bequem positioniere, angenehme Klänge den Raum ausfüllen und ich mit einer Atemübung beginne, Nadi Shodana, die Wechselatmung ist für mich perfekt  ( bei Fragen kontaktiere mich gerne!) .

Heute war das anders, reinstes Chaos. Durch nichts zu bewältigen! Ich beobachtete 1000 Gedanken, ohne Struktur, ohne Dominanz eines einzigen Gedankens  damit ich diesen zumindest hätte fassen können. Ohwei! What to do? Nach einer Weile beschloss ich mich dazu die Meditation abzubrechen und während dem schreiben hier und jetzt Ordnung zu finden.

Doch wie geht man damit um? Ich weiß durch meine Tätigkeit als Yogalehrerin, dass viele Menschen dazu neigen zu denken "Ich kann nicht meditieren!" Nein? Warum? Was denkst du, oder all diejenigen die genau das behaupten, was denn "richtige" Meditation sei?

Um wie Buddha zu meditieren ist es ein weiter Weg, zugegebenermaßen;) 

Ich denke, bin 100%ig überzeugt, dass jeder meditieren kann. ich auch, obwohl es heute nicht das Erlebnis war, welches man sich von einer "richtigen" Meditation erwartet.

Aber zunächst geht es doch genau darum, in sich zu schauen, was ist das los, was will gesehen werden, erforscht werden? Heute war es bei mir wohl das Chaos! Okay ! Welcome to my day! 

Ist es nicht so fantastisch sich selbst zu beobachten, den Geist!? Gewöhnlich sehen wir unseren Körper, die einfache Hülle von alledem was in uns ist, wenn wir an uns herunterschauen oder uns im Spiegel betrachten. Eigentlich öde oder? Da ist ja viel mehr! Du bist nicht nur Körper!!!!!!!! Du bist auch deine Gedanken und deine Emotionen!

Auch wenn du denkst, du kannst nicht meditieren, versuche es! Benenne es gerne um wenn dich der Begriff Meditation unter Druck setzt. Wie wäre es mit "Newsflash", welche News gibts in mir?! Oder "Quality Time", Zeit für dich?! "Gedankenpflege" oder "Hirnhygiene"...Irgendetwas was dir den Druck nimmt, vielleicht eine Prise Humor hinzufügt.

Und dann findest du einfach, und das ist wirklich einfach, irgendeine Position in der du den Fokus vom Außen ins Innen richtest. Dazu schließe deine Augen. Und dann spürst du deinen Atem. Und während du das tust beobachtest du all deine Gedanken die kommen und gehen. Keine Panik, am Anfang ist es meist das reinste Chaos, auch Monkey Mind, genannt. Ist ja auch logisch, vielleicht fühlt sich dein Hirn zum ersten Mal so beobachtet. D würd ich auch erstmal ausrasten und panisch gegen Wände laufen (viele Grüße vom Sympathikus, der Teil im Nervensystem der auf Stress mit Flucht reagiert...).

Das aller aller wichtigste dabei ist, das du wirklich alles was du wahrnimmst liebevoll annimmst! Schenke jedem einzelnen Gedanken ein bisschen Dankbarkeit, denn jeder einzelne gehört zu dir, zu deiner Geschichte, zu deinem Leben.

 

Wenn jeder Mensch meditieren würde und dadurch zur Selbsterkenntnis gelangt und Liebe entwickelt, dann wäre die Welt so viel schöner.

Beginne am besten noch heute!:)

Es ist wunderschön! Immer! Egal wie sehr du im Durcheinander bist oder nicht...

 

Namaste und ich wünsche dir einen schönen Tag!!

 

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