Money Money Money...

...must be funny, in a rich mans world!

And when there is no money? It's still funny!

Heute morgen habe ich in Anbetracht drauf, dass ich ab Januar finanziell durch das Arbeitslosengeld "bereichert" werde, einen kleinen Kassensturz gemacht und grob errechnet wieviel mir pro Woche zur Verfügung steht, nachdem ich Miete, Kfz-Versicherung, Strom und Gas und die anderen sehr wenigen Fixkosten gezahlt habe. Ich bin auf 40 Euro gekommen.

Tja, ehm...nicht so viel! (liebe Freunde die das lesen, wir können gerne etwas zusammen machen sofern es nix kostet;) )

Die Anne, deren Mindset vor noch ein paar Monaten ein anderes war, wäre panisch geworden, frustriert und wäre von dem Gedanken daran nicht mehr los gekommen. 

Jetzt ist es anders, in letzter Zeit habe ich einiges über Geld gelesen und gehört. 

Geld sei Liebe, Energie, ein Tauschmittel. Geld will fließen. Wenn du denkst du hast nicht genug Geld, so hast du nicht genug. Denkst du du hast genug Geld, wird es reichen. 

Es ist wohl eine Sache der Einstellung.

Ich habe beschlossen nicht in den Gedanken zu verfallen zu wenig Geld zu haben. Damit würde ich 24/7 im Mangel leben, und der Mangelgedanke produziert keine Liebe in mir. Das wiederum macht mich nicht glücklich. Das Geld welches mir zur Verfügung steht bekommt von mir jetzt, beziehungsweise schon seitdem ich mich näher mit dem Geldthema beschäftige, einen liebevollen Wert. Ich versuche dankbar für das Geld zu sein das ich habe und es ist schön gewisse Dinge die es  mir wirklich wert sind zu erhalten indem ich das Tauschmittel einsetzen kann. 

Klar, ich möchte (lese " Ist möchten wie müssen nur schöner?") nun schon etwas genauer als zuvor überlegen was mir die Sache bringen würde, ob sie mich nachhaltig befriedigt, wozu sie genau dient.

Anders als vorher denke ich plötzlich viel genauer darüber nach wogegen ich Geld eintausche, wohin mein Geld fließt.

Garnicht übel darüber mal genauer nachzudenken! Bewusstseinsbereichernd!

Ich weiß, dass wenn Geld ohne Ende da ist, dieses häufig ohne Bewusstsein darüber getauscht wird und am Ende des Monats wundert man sich wo denn wieder alles hingeflossen ist. Ich bin mir fast sicher, dass du genau das auch kennst! 

Wir leben in einer Gesellschaft in welcher Konsum eine wahnsinnig große Rolle spielt, ohne Probleme könnten wir den ganzen Tag damit verbringen Geld einzutauschen, gegen leckeres Essen, Kosmetikprodukte, Kleidung, Freizeitaktivitäten...Doch die Frage ist, was erwarten wir uns davon? Ist es nicht immer wiederkehrend das selbe? Glück! 

Wenn wir Geld unbewusst ausgeben, und ich kenne das wirklich gut, sei es auch an etwas von dessen wir im Moment komplett überzeugt sind und es wundervoll ist genau dieses nach dem Tausch zu besitzen,...die tiefe Freude darüber ist in der Regel wirklich fix weg.

Anders ist das, seitdem ich viel bewusster mit Geld umgehen möchte, und tatsächlich wirklich muss, ich freue mich wirklich nachhaltig um gekaufte Dinge. An einer etwas teuren Tagescreme zum Beispiel erfreue ich mich jeden Morgen, und es ist total super die Kfz-Versicherung fürs kommende Jahr zu zahlen, damit ist das Thema fürs ganze Jahr erledigt und ich fahre versichert herum. Ob ich anstatt dessen 10 weitere Milchkaffee habe, ein paar weitere Mahlzeiten im Restaurant, Theaterbesuche, neue Kleidungsstücke... ist doch eigentlich ganz egal. All das sind Dinge die wir tun um soziale Kontakte zu pflegen oder unser Glücksgefühl durch neu erworbenes (kurzzeitig) zu befriedigen.

Der soziale Aspekt funktioniert auch ohne Geld beziehungsweise mit viel weniger Geldeinsatz, zum Beispiel bei einem Treffen Zuhause mit selbstgebackenem oder - gekochtem, einem Film auf dem TV (Couch ist meistens auch bequemer) oder bei einem kostenlosen gemeinsamen Spaziergang.

Der Erwerb von beispielsweise Kleidung dient dem schmücken unsere äußeren Hülle, den Körper, mit individuellen oder immer wieder aufs neue von aktuellen Modetrends vorgegebenen Kleidugsstücken. Natürlich möchte ich mich, genau wie ihr, wohl fühlen in dem was ich trage. Aber dazu brauchen wir alle nicht ständig neues wovon wir uns ja immer wieder ein bisschen Glück erwünschten.

Genauso sieht es doch mit Handys, Laptops und anderem Technickgedöns aus, das alles dient im Grunde doch auch bloß der materiellen Befriedigung, weil unser Geist davon ausgeht mit dem Besitz dessen ein besserer Mensch mit mehr Wert zu sein und dadurch scheinbar glücklicher.

Doch das alles ist doch Blödsinn, denn das nachhaltige Glück kommt in seiner größten und kraftvollsten Form ganz woanders her: 

Wenn du liebst und dankbar bist, dann wirst du glücklich sein! 

Wenn du dein Geld liebst und ehrst, auch wenn es wenig ist (gerade dann!) und dankbar für die Summe bist die dir zur Verfügung steht, dann fühlst du dich genau wie ich gerade frei und glücklich.

Frei von einengenden Gedanken über Dinge die du alle nicht machen oder haben kannst, sondern dankbar für die ausgewählten Dinge für die du Geld zum tauschen hast, weil sie es dir aus Liebe zu diesen wirklich wert sind.

Das macht doch glücklich! Oder?

Und, wenn du dir selber die Freiheit schenkst die deine Seele braucht um sich in diesem Leben zu entfalten. Wenn du authentisch sein kannst. 

Ich bin auf dem Weg dorthin, zur vollkommen Freiheit der Seele...

Und zu jedem der sich diese Freiheit schenkt wird Geld früher oder später fließen, und zwar in der Wertmenge die man sich selber gibt. Daran glaube ich und ich wünsche mir den Glauben daran nicht zu verlieren.

 

...and so is money still funny, also in a non rich girls world!

 

Alles Liebe für dich!

 

...wenn dir meine texte gefallen trage dich gerne für den newsletter ein.

 

 

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Der da (Samstag, 30 Dezember 2017 16:20)

    Hey.
    Interessanter Blog. Hast du denn gar nicht vor zu arbeiten? Das soll jetzt nicht böse klingen, aber du könntest dir ja einfach etwas suchen und dabei deinen persönlichen Spaß dabei als wichtigstes Argument betrachten und nicht das Gehalt.

  • #2

    Ich (Samstag, 30 Dezember 2017 17:20)

    Doch klar,genau das habe ich vor:)

  • #3

    Der da (Sonntag, 31 Dezember 2017 09:37)

    Okay, sehr gut :) Sonst wird es ja auch zu langweilig...bin gespannt wie es hier weiter geht.